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EU: Libyen kann sich auf eigenes Geld stützen

Brüssel (dpa) - Libyen kann sich nach Ansicht der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton beim Wiederaufbau des Landes vor allem auf eigenes Geld stützen. «Das ist ein reiches Land, ein Land, das seien Wirtschaft rasch entwickeln kann», sagte Ashton n Brüssel vor Journalisten.

«Ich erwarte daher nicht, dass wir Finanzhilfen geben.», so Ashton. Die EU bereite derzeit die Aufhebung der Sanktionen gegen Libyen und die Freigabe von eingefrorenen libyschen Vermögenswerten vor. Auch in Kanada und den USA gebe es solche Gelder.

«Wichtig ist, dass wir sicherstellen, dass die Übergangsregierung in der Lage ist, das Geld ordentlich, gezielt und transparent auszugeben.» Die EU sei auch bereit, der Übergangsregierung zur Seite zu stehen, wenn es um den Aufbau von Parteien, die Organisation von Wahlen oder die Schaffung anderer Institutionen gehe.

Ashton berichtete, die sogenannte Kairo-Gruppe werde sich am Freitagnachmittag in New York unter Leitung der Vereinten Nationen zu Beratungen über das Vorgehen in Libyen treffen. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem die Afrikanische Union, die Arabische Liga und die Islamische Konferenzorganisation. Die EU ist nach Angaben von Diplomaten darauf vorbereitet, so rasch wie möglich neun Diplomaten in Marsch zu setzen, um in Tripolis eine Botschaft der EU zu eröffnen. Dann soll auch das bisherige Verbindungsbüro in Bengasi geschlossen werden.

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EU / Konflikte / Libyen
23.08.2011 · 23:04 Uhr
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