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EU-Kommission sieht «Stoff für Hollywood-Film»

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission sieht in der Entführung des Frachters «Arctic Sea» einen filmreifen Vorgang. «Das war ein ziemlich einzigartiger Fall ohnegleichen», sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel.

«Die Details werden ganz sicher eines Tages der Stoff eines Hollywood-Films sein.» Einzelheiten über den Hergang der Ereignisse könne er aber nicht mitteilen. Die Strafverfolgungsbehörden von 20 Staaten befassten sich derzeit mit dem Fall. «So lange diese Ermittlungen andauern, können wir keine Details über den Zwischenfall mitteilen», sagte der Sprecher.

Die EU-Behörde sei mit der Zusammenarbeit der europäischen Staaten bei der Suche nach der «Arctic Sea» zufrieden. «So wie wir das heute sehen, hat es eine funktionierende Koordinierung und Kooperation gegeben», sagte ein Sprecher der Kommission am Dienstag in Brüssel. Er bezog sich vor allem auf die Zusammenarbeit von Finnland, Schweden und Malta. Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit auf See würden später erörtert: «Alles wird geprüft werden, wenn die Fakten und Details in vollem Umfang für jeden verfügbar sind.»

Der Sprecher sagte, Aufgabe der EU-Kommission sei es, Vorschläge für vorbeugende Maßnahmen zu machen, mit denen Verbrechen auf See verhindert werden könnten. «Die Strafverfolgung ist vor allem eine Zuständigkeit der Mitgliedstaaten.»

EU / Schifffahrt / Piraten / Russland
18.08.2009 · 22:35 Uhr
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