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EU-Kommission schaltet sich in Opel-Verkauf an Magna ein

Brüssel (dts) - Die Europäische Kommission plant die Prüfung des Verkaufs von Opel an den Zulieferer Magna und hat bereits die für Wirtschaftsfragen zuständigen Minister der betroffenen EU-Staaten einberufen. Wie ein Sprecher der Kommission mitteilte, solle das Treffen der Minister "allen beteiligten Mitgliedsstaaten Transparenz und Informationen zusichern". Es solle geprüft werden, ob die Pläne zur Restrukturierung "wirtschaftlich stimmig" seien und allen Aspekten der EU-Regeln entsprächen. Diese Regeln sehen vor, dass bei der Gewährung von Staatshilfen alle Standorte des Autobauers berücksichtigt werden müssen. Das würde bedeuten, dass die Kommission die Kredite und Bürgschaften für Opel, die sich auf etwa 4,5 Milliarden Euro belaufen, als möglicherweise unerlaubte Beihilfe betrachten könnte. In diesem Fall würden die Verhandlungen zwischen Opel und Magna hinfällig. Die Kommission werde "die Entwicklungen weiter genau verfolgen und in permanentem Kontakt mit den Beteiligten stehen", so ein EU-Kommissions-Sprecher.
Belgien / DEU / Opel / EU
11.09.2009 · 18:36 Uhr
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