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EU-Kommission möchte schnellere Erste Hilfe bei Auto-Unfällen

Berlin (dts) - Die EU-Kommission möchte eine schnellere Erste Hilfe für Autofahrer bei Unfällen erreichen. Deshalb sollen nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) alle neuen Pkw und Klein-Laster ab 2015 mit einem automatischen Rettungs-Notruf ausgestattet werden. Die für die digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes will die Pläne dem Bericht zufolge am Donnerstag vorstellen.

Der sogenannte "eCall" wählt automatisch die Notrufzentrale an, wenn ein oder mehrere Airbags im Auto ausgelöst werden. Es soll auch einen Alarmknopf geben, den der Fahrer z.B. bei einem Schwächeanfall selbst auslösen kann. Übermittelt werden der Standort und Kennung des Fahrzeugs sowie die Uhrzeit. Die Notrufzentrale kann dann mit den Fahrzeuginsassen Kontakt aufnehmen oder Rettungskräfte alarmieren. Das System funktioniert über eine nur für diesen Zweck im Auto eingebaute Telefonkarte - also auch dann, wenn der Fahrer kein Handy hat. Die Notrufe sind für die Kunden kostenlos.
DEU / Straßenverkehr / Weltpolitik
07.09.2011 · 00:16 Uhr
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