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EU-Kommission macht Tempo bei Krediten für Spanien

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Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission drückt bei den milliardenschweren Hilfskrediten für Spaniens Banken aufs Tempo. Brüssel und Madrid wollen innerhalb kurzer Zeit einen Weg finden, um dem Land aus der Bankenkrise zu helfen.

EU-Währungskommissar Olli Rehn erwartet eine Einigung mit Madrid über die Konditionen und Auflagen für die Milliarden-Notkredite bereits innerhalb weniger Wochen. «Ich bin zuversichtlich, dass wir ein Memorandum in ein paar Wochen unterschreiben können, damit wir bei der Restrukturierung [der spanischen Banken] weiterkommen», sagte Rehn in einem Statement am Montag in Brüssel.

Rehn begrüßte, dass Spanien nun auch offiziell den Antrag auf europäische Hilfe gestellt habe. Seine Mitarbeiter würden nun gemeinsam mit Experten von Europäischer Zentralbank, Europäischer Bankenaufsicht EBA und dem Internationalen Währungsfonds den Finanzbedarf des spanischen Bankensektors errechnen. Die zwei unabhängigen Gutachten, die die Kapitallücke auf bis zu 62 Milliarden Euro beziffert hätten, seien «ein guter Ausgangspunkt» dafür.

Nach Rehns Worten ist die Sanierung des Bankensektors entscheidend, um das Vertrauen an den Finanzmärkten in die spanische Wirtschaft wiederherzustellen. Im Gegenzug müsse Spanien Auflagen akzeptieren, die sich bezögen «auf die Banken, die rekapitalisiert werden, und auf den spanischen Finanzsektor als Ganzen inklusive seiner Aufsicht und Regulierung».

EU / Finanzen / Spanien
25.06.2012 · 13:25 Uhr
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