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EU-Kommissar: «Catenaccio» für Italiens Finanzen

Brüssel (dpa) - Wer hinten dicht macht, kann zumindest nicht verlieren: Diese Fußball-Weisheit hat EU-Währungskommissar Olli Rehn Italien für seine Haushaltssanierung mit auf den Weg gegeben.

Der frühere finnische Profi-Fußballer bat die italienische Regierung beim Treffen der Euro-Finanzminister am Montag in Brüssel um finanzpolitischen «Catenaccio». Darunter versteht man ein extrem defensiv ausgerichtetes Spielsystem, bei dem nichts zählt außer dem Sieg. Berühmt gemacht haben es vor allem italienische Fußballmannschaften.

«Es ist wichtig, dass Italien in der Fiskalpolitik Catenaccio spielt», sagte Rehn - also streng ergebnisorientiert arbeite. Zusätzlich forderte der EU-Kommissar von der Regierung in Rom, keine Kompromisse einzugehen, um die Sparziele zu erreichen. «Bei den Strukturreformen gibt es hingegen mehr Raum, offensiv zu agieren, und so das Wachstum im Land anzukurbeln.»

EU / Finanzminister / Eurogruppe
07.11.2011 · 22:40 Uhr
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