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EU-Gericht: Glücksspiel-Monopol unzulässig

Luxemburg (dpa) - Das deutsche Monopol für Glücksspiel und Sportwetten ist unzulässig und gilt ab sofort nicht mehr. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Die Richter stellten fest, grundsätzlich dürfe ein EU-Land den freien Dienstleistungsverkehr und die Niederlassungsfreiheit beschränken, wenn damit beispielsweise die Spielsucht bekämpft werden solle. Das ist in Deutschland aber nicht der Fall: So betrieben die Inhaber der deutschen Monopole zum Beispiel Werbung, um mehr Gewinn zu machen. Damit ist das Monopol nicht mehr gerechtfertigt, so die Richter.

EU / Justiz / Sportwetten
08.09.2010 · 11:08 Uhr
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