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ETF: Stiftung Warentest sucht die perfekte Geldanlage für jeden

In ETFs sieht Stiftung Warentest die perfekte Geldanlage für jedenGroßansicht

Ein "ETF-Depot für jeden" stellen die Experten der Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der Finanztest vor. Das sogenannte Pantoffel-Portfolio haben sie besonders für Sparer konzipiert, die sich zwar ein Polster aufbauen möchten, aber weder Zeit noch Lust auf eine komplizierte Geldanlage haben. Das Risiko haben Sparer dabei selbst in der Hand.

In der aktuellen Ausgabe der Finanztest (6/2017) stellt die Stiftung Warentest ein selbst entwickeltes Anlagekonzept vor, das für jeden Sparer einfach und verständlich sein soll. Das sogenannte Pantoffel-Portfolio haben die Tester speziell für Menschen erstellt, die sich zwar bisher davor sträuben, ihr Geld gewinnbringend anzulegen, aber nicht ganz auf Rendite verzichten möchten. Das ETF-basierte Portfolio braucht kaum Pflege, aber ermöglicht dennoch Gewinne. Wie viel die Geldanlage ausschüttet, hängt mit dem Risiko zusammen, das Sparer eingehen möchten. Doch wie genau sollten Interessierte beim Aufbau eines solchen Portfolios vorgehen?

Pantoffel-Portfolio: Wie stelle ich ein gutes Portfolio zusammen?

Das Pantoffel-Portfolio aus dem Hause Stiftung Warentest setzt sich aus mindestens zwei Bausteinen zusammen: einem ETF für die Rendite und einem Sicherheitsbaustein - beispielsweise ein Tagesgeldkonto oder ein weiterer ETF aus einem sicheren Rentenfonds. Wie viel Prozent ihres verfügbaren Geldes Sparer in den ersten und den zweiten Baustein investieren, hängt von ihrer Risikobereitschaft beziehungsweise ihrem Sicherheitsbedürfnis ab. Stiftung Warentest spricht von einer sicheren Anlage, wenn ein Anteil von 25 Prozent in den ETF und 75 Prozent auf das Tagesgeldkonto oder den Renten-ETF fließen. Verfahren Sparer umgekehrt, nehmen sie ein höheres Risiko in Kauf.

Tipp: Welcher Spartyp sind Sie und wie viel Risiko können Sie eingehen? Finden Sie es mit einem einfachen Test heraus.

Die Qual der Wahl: Welcher ist der beste ETF?

Ein ETF ist im Prinzip nichts anderes als ein Aktienfonds, der verschiedene Titel enthält. Die Aktien, die sich in diesen Paketen befinden, teilen sich eine Besonderheit: Sie orientieren sich an einem Index und steigen und fallen mit diesem. Anders als bei einzelnen Aktien setzen Sparer nicht auf ein Unternehmen oder eine Branche, sondern wetten auf ein Paket, das sich an einem Index orientiert. Von diesen ETFs gibt es jedoch über tausend Stück, aus denen sich Anleger für eines entscheiden müssen. Laut Stiftung Warentest ist eindeutig der MSCI World Index die beste Wahl. Denn hier setzen Anleger auf den ganzen Weltmarkt und berücksichtigen nicht nur den europäischen (MSCI Europa) oder deutschen Markt (DAX). Bei dem MSCI World Index ist mithin die größte Risikostreuung möglich.

Sparen mit ETFs: Zeit ist Geld und heilt alle Wunden

Wer sich mit ETFs ein finanzielles Polster für eine große Reise, als Notreserve oder fürs Alter aufbauen möchte, sollte vor allem zwei Sachen mitbringen: eine Geldsumme von rund 10.000 Euro und jede Menge Zeit. Die Finanztest-Experten raten Sparern dazu, mindestens zehn Jahre mitzubringen, in denen sie auf das angelegte Geld verzichten können. Denn der größte Feind jeder Geldanlage ist ein Verkauf zum schlechten Zeitpunkt aus Geldnot. In der Regel regulieren sich ETFs nach einer Phase des Verlusts wieder. Deshalb sollten Anleger einen langen Atem mitbringen und schlechte Zeiten aussitzen können, ohne Geldsorgen zu befürchten.

Service: Nicht nur mit ETFs können Sie vom Aktienmarkt profitieren. Auch Immobilien- und andere Fonds ermöglichen hohe Rendite. Vergleichen Sie hier, welche weiteren Geldanlagemöglichkeiten Sie haben.

ETF: Sparen mit unregelmäßigem Einkommen

Die Stiftung Warentest hebt hervor, dass nicht nur Menschen mit einer gewissen Anlagesumme ihr Geld in die Pantoffel-Portfolios investieren können. Auch Sparer, die regelmäßige, monatlich nur geringe Summen auf die Seite legen können, profitieren von ETFs in Form eines Sparplans. Dieser ähnelt der Einmalanlage sehr. Denn hier soll ebenfalls ein Anteil des Geldes monatlich in einen ETF fließen und der andere Anteil sicher auf einem Tagesgeldkonto verwahrt oder in einem Renten-ETF gespart werden. Je nachdem, wie viel Risiko Sparer bereit sind einzugehen, sollten sie mehr oder weniger Geld in den ETF geben.

Das Positive an dieser Sparform: Keiner muss die Raten regelmäßig jeden Monat zahlen. Die Sparraten kann man über eine gewünschte Zeit aussetzen, ohne Konsequenzen zu fürchten. Das ist etwa für Mütter gut, die in Elternzeit sind oder in den ersten Jahren nach der Geburt eines Kindes nur wenig Geld zur Verfügung haben. So können auch sie sich einen Puffer ansparen, Geld für die Ausbildung der Kinder zur Seite legen oder sich ein Polster fürs Rentenalter aufbauen.

Geldanlage/Finanzen
[finanzen.de] · 19.05.2017 · 11:20 Uhr
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