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Erzieherinnen im Osten sind besser ausgebildet

Kindergarten in Frankfurt/Oder: Kindergärtnerinnen in Ostdeutschland sind besser ausgebildet als ihre Kolleginnen im Westen. Das ist das Ergebnis einer Studie. (Symboldbild)

Gütersloh (dpa) - Kindergärtnerinnen in Ostdeutschland sind nach einer Studie besser ausgebildet als ihre Kolleginnen im Westen. In den neuen Ländern haben demnach knapp 90 Prozent der Kinderbetreuerinnen den Fachschulabschluss Erzieherin gemacht.

Im Westen haben dagegen weniger als 70 Prozent die vier- bis fünfjährige Ausbildung absolviert. Das geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh hervor.

Jede fünfte Kindergärtnerin im Westen hat stattdessen eine zweijährige Ausbildung als Kinderpflegerin oder Sozialassistentin absolviert. Im Osten trifft das nur für weniger als ein Prozent des Kita-Personals zu. Insgesamt hat sich das Ausbildungsniveau der pädagogischen Fachkräfte laut Studie seit 2007 kaum verändert. Nur dreieinhalb Prozent verfügen über einen Hochschulabschluss.

Die Untersuchung zeigt zudem, dass immer mehr Kita-Beschäftigte nur noch in Teilzeit arbeiten. Waren vor zehn Jahren noch über die Hälfte von ihnen in Vollzeit beschäftigt, liegt dieser Anteil nun unter 40 Prozent. Den Analysen zufolge ist insbesondere in den östlichen Bundesländern eine Erzieherin für zu viele Kinder verantwortlich. Die Stiftung sieht das als klaren Schwachpunkt. «Auch eine gut ausgebildete Erzieherin braucht ausreichend Zeit, um die Bildungs- und Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes fördern zu können.»

Arbeitsmarkt / Kindergärten
08.08.2010 · 11:39 Uhr
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