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Erzieherin realisiert erst im Krankenhaus die Gefahr des Sprungs in 25 Meter Tiefe

Salzhemmendorf (dts) - Die Erzieherin Ina K., die am Montag einem vierjährigen Jungen das Leben gerettet hatte, begriff die Bedeutung ihrer Tat erst Tage später. Ein Vertrauter der zweifachen Mutter sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", die 37-Jährige habe erst im Krankenhaus realisiert, in welcher Gefahr sie gewesen sei. Das Kind war bei einem Kindergartenausflug in einen Wald nahe Hameln in ein 25 Meter tiefes Loch gestürzt und Ina K. war sofort hinterher gesprungen.

Im Moment des Unglücks habe die Erzieherin nur gedacht: "Das Kind muss gerettet werden." Erst später sei ihr der Gedanke gekommen, dass die Menschen mit dem Finger auf sie zeigen würden, wäre sie nicht gesprungen. Die Feuerwehr benötigte etwa eine Stunde, um Frau und Kind zu bergen. Beide waren leicht verletzt.
DEU / NDS / Unglücke
14.07.2012 · 09:35 Uhr
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