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Erstmals Festnahmen wegen Schwulen-Gesetz in St. Petersburg

Moskau (dpa) - Erstmals seit dem umstrittenen Schwulen-Gesetz im russischen St. Petersburg sind in der Metropole zwei Menschen wegen Verstoßes gegen das Gesetz festgenommen worden. Die Aktivisten hätten auf einer Hauptstraße im Stadtzentrum Plakate mit der Aufschrift «Homosexualität ist normal» hochgehalten. Das meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf Justizkreise. Den Beiden droht eine Geldstrafe. St. Petersburg hatte Ende Februar ein Gesetz erlassen, das Aufklärung über Homo-, Bi- und Transsexualität verbietet. Der Staatsduma in Moskau liegt ein landesweiter Gesetzentwurf vor.

Gesellschaft / Homosexualität / Russland
06.04.2012 · 09:46 Uhr
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