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Erstmals direktes Treffen zwischen syrischer Regierung und Opposition

Genf (dts) - Bei der Syrien-Friedenskonferenz sind am Samstag erstmals Vertreter von syrischer Regierung und Opposition direkt aufeinander getroffen. Das erste Treffen fand unter Anwesenheit des internationalen Sondergesandten Lakhdar Brahimi hinter verschlossenen Türen am Sitz der Vereinten Nationen (UN) in Genf statt. Gespräche zwischen den Konfliktparteien soll es dabei zunächst nicht gegeben haben.

Wie die amtliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet, habe lediglich Brahimi gesprochen. Bei einer weiteren Zusammenkunft am Samstagabend sollen dann zunächst die humanitären Probleme in Syrien thematisiert werden. Eigentliches Ziel der Gespräche ist es, einen Waffenstillstand im nun fast drei Jahre andauernden syrischen Bürgerkrieg zu vereinbaren und die Bildung einer Übergangsregierung voranzutreiben. Die Fronten sind jedoch verhärtet, sowohl Regierung als auch Opposition sehen sich als legitime Vertreter der syrischen Bevölkerung. Zudem fordert die Opposition den Rücktritt des Präsidenten Baschar al-Assad, was dieser strikt ablehnt. Die Syrien-Friedenskonferenz hatte am Mittwoch vergangener Woche begonnen. Brahimi hatte dabei zuerst getrennt mit beiden Parteien gesprochen, weil sich die Opposition geweigert hatte, direkt mit der Regierungsdelegation zusammenzutreffen, solange diese das Genfer Abkommen von 2012 nicht unterzeichnet. Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hatte daraufhin am Freitag gedroht, die Konferenz vorzeitig zu verlassen, sollten innerhalb von 24 Stunden keine "ernsthaften" Gespräche stattfinden.
Politik / Syrien / Proteste / Gewalt
25.01.2014 · 12:43 Uhr
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