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Erstmal Ruhe nach dem Schnee-Chaos

Wurmberg im SchneeGroßansicht

Berlin (dpa) - Das erste Schneechaos des Winters ist überstanden, am Freitag beruhigte sich die Lage in den meisten Regionen Deutschlands. Zwar war es am Morgen häufig noch glatt, es gab aber deutlich weniger Unfälle und Staus. Auch der Zug- und Flugverkehr lief wieder besser.

Allerdings erfror in Sachsen-Anhalt ein Mann. Der 62-Jährige wurde in Querfurt vor einer Sparkasse im Schnee gefunden. Schon in der Nacht zum Sonntag könnte es erneut Chaos geben: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hat Eisregen angekündigt.

In Niedersachsen krachte es zunächst vor allem auf den Autobahnen noch häufig. Am Donnerstagabend kippte auf der A2 ein Schweinetransporter um. Der Verkehr Richtung Magdeburg staute sich auf bis zu 28 Kilometern Länge. Am Freitagmorgen waren es immer noch 14 Kilometer.

«Das Chaos ist weg», hieß es beim Innenministerium in Sachsen- Anhalt. «Der Verkehr läuft im Großen und Ganzen», sagte ein Polizeisprecher in Schleswig-Holstein. In einigen Orten blieben die Schulen noch geschlossen, an der Universität Kiel wurden Vorlesungen und Kurse abgesagt.

Die Deutsche Bahn meldete am Morgen noch einige Zugausfälle und Verspätungen im Nah- und Fernverkehr - am Vortag hatten noch Hunderte Reisende auf Bahnhöfen übernachten müssen. Am Münchner Flughafen starteten und landeten die meisten Maschinen wieder wie vorgesehen, ebenso am größten Flughafen Deutschlands in Frankfurt am Main.

Erhebliche Probleme gab es noch im Zugverkehr vom europäischen Kontinent nach London. Bei den Eurostar-Hochgeschwindigkeitszügen komme es noch bis Sonntag zu Behinderungen, hieß es bei dem Unternehmen. Der Flughafen Gatwick öffnete wieder für den regulären Flugverkehr. Allerdings sei weiter mit Verspätungen zu rechnen, sagte ein Sprecher.

In Polen erfroren bis zum Morgen erneut zwölf Menschen, seit Beginn der Woche gab es damit rund 30 Kältetote. In Venedig führte heftiger Regen zum wahrscheinlich höchsten Wasserstand des Jahres. Der Wasserstand lag am Morgen bei rund 1,36 Meter über dem Meeresspiegel, teilte das Gezeiten-Institut mit, mehr als die Hälfte der historischen Stadt stand unter Wasser.

Wetter / Verkehr
03.12.2010 · 11:27 Uhr
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