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Erster Schweinegrippe-Toter in Saudi-Arabien

Dschidda (dpa) - In Saudi-Arabien ist erstmals ein Mensch an der Schweinegrippe gestorben. Der 30-jährige Mann erlag am letzten Samstag in einem privaten Krankenhaus der ost-saudischen Stadt Dammam der vom H1N1-Virus verursachten Krankheit, berichteten saudische Zeitungen am Dienstag.

In dem islamischen Königreich wurden bislang 300 Fälle von Schweinegrippe-Erkrankungen bekannt. Der gestorbene Mann ist das zweite Opfer der neuen Epidemie in der Region. Am 19. Juli starb eine junge Ägypterin, nachdem sie von einer Pilgerfahrt aus Saudi-Arabien zurückgekehrt war.

Die Gesundheitsminister der arabischen Länder hatten letzte Woche Einschränkungen für Wallfahrten zu den heiligen islamischen Stätten in Saudi-Arabien beschlossen. Demnach dürfen bis auf weiteres Menschen über 65, Kinder unter zwölf und chronisch Kranke keine derartigen Pilgerreisen unternehmen. Ägypten verlangt zudem neuerdings auch, dass Pilger bei der Abreise auf dem Flughafen Arzt- oder Krankenhausbefunde vorweisen, die belegen, dass sie keine Schweinegrippe-Symptome aufweisen.

In Hongkong starb eine 37 Jahre alte Haushaltshilfe von den Philippinen an der Schweinegrippe. Nach Medien-Berichten vom Dienstag ist sie das erste Grippeopfer in Hongkong, bei dem die Infektion ohne vorherige Gesundheitsprobleme oder Vorerkrankungen zum Tode geführt hat. Die Frau soll am 28. Juni in Hongkong angekommen sein, berichtete die Zeitung «South China Morning Post». Am 27. Juli sei sie auf der Intensivstation eines Krankenhauses an Leber- und Nierenversagen sowie einer Lungenentzündung gestorben. Nach Ansicht von Gesundheitsexperten hat sie nach den ersten Symptomen zu spät ärztliche Hilfe gesucht.

Gesundheit / Grippe / Hongkong
28.07.2009 · 13:47 Uhr
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