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Erste kubanische Dissidenten fliegen nach Spanien

Flug in die Freiheit: Die Oppositionellen reisen in zwei Flugzeugen und werden von rund 50 Familienangehörigen begleitet (Archiv- und Symbolbild).Großansicht
Madrid (dpa) - Sieben auf Kuba freigelassene Dissidenten haben die Insel verlassen und sind auf dem Flug nach Spanien. Ihre Ankunft in Madrid werde am frühen Dienstagnachmittag erwartet, teilte das spanische Außenministerium mit.

Die Oppositionellen reisen in zwei Flugzeugen und werden von rund 50 Familienangehörigen begleitet.

Insgesamt werde Spanien in den kommenden Wochen bis zu 20 freigelassene politische Gefangene aus Kuba aufnehmen, hieß es. In Spanien könnten sie dann entscheiden, ob sie im Land bleiben oder an einen anderen Ort gehen wollen. Versorgt werden sie zunächst von der spanischen Flüchtlingskommission.

Die sozialistische Regierung Kubas hatte vergangene Woche nach Vermittlung der katholischen Kirche und der spanischen Regierung die Freilassung von insgesamt 52 inhaftierten politischen Gefangenen verkündet. Sie alle gehören zu der «Gruppe der 75», die im Frühjahr 2003 zu drakonischen Haftstrafen von bis zu 28 Jahren verurteilt wurden. Nach der Freilassungsaktion sitzen aber noch immer mehr als 150 Dissidenten in kubanischen Gefängnissen.

Opposition / Menschenrechte / Kuba / Spanien
13.07.2010 · 08:49 Uhr
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