News
 

Erste Hilfe im Erdbebengebiet - 617 Tote

Den Rettungskräften fehlt schweres Räumgerät.Großansicht
Peking (dpa) - Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im tibetischen Hochland im Westen Chinas ist die Zahl der Toten bis Donnerstag auf 617 gestiegen. Mehr als 300 Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Über 9100 Menschen seien verletzt. Kaltes Wetter, starke Winde, häufige Nachbeben und Höhenkrankheit der Helfer erschwerten die Bergungsarbeiten.

Erste Hilfslieferungen mit Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Ausrüstung seien in dem entlegenen Erdbebengebiet im tibetischen Hochland eingetroffen, berichtete ein Sprecher der Provinzregierung von Qinghai telefonisch der Nachrichtenagentur dpa in Peking. Die beschädigte Straße zum Flughafen sei repariert worden.

Auch medizinisches Personal sei inzwischen in die betroffene Präfektur Yushu gebracht worden. Doch sei die Versorgung mit Medikamenten und medizinischem Materialien weiter problematisch.

Die Lage der Obdachlosen war angesichts der nachts auf den Gefrierpunkt fallenden Temperaturen schwierig. Viele mussten unter freiem Himmel schlafen. «Mit Fahrzeugen wurde Trinkwasser und Nahrung nach Yushu gebracht, aber es ist bei weitem nicht genug», sagte der Provinzsprecher.

Erdbeben / China
15.04.2010 · 06:51 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
20.09.2017(Heute)
19.09.2017(Gestern)
18.09.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen