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Erneuter Schneefall im Norden Deutschlands

Die Rückkehr des Winters mit erneutem Schneefall hat am Abend in Hamburg zahlreiche Autofahrer und Passanten ins Rutschen gebracht.Großansicht
Hamburg (dpa) - Die Rückkehr des Winterwetters mit erneutem Schneefall hat am Freitagabend in Norden Deutschlands erneut zu Verkehrsbehinderungen geführt und viele Autofahrer ins Rutschen gebracht.

Am Flughafen Bremen hatten die Verkehrsflugzeuge wegen des Wetters bis zu eineinhalb Stunden Verspätung, gab eine Sprecherin des Flughafens bekannt. «Die Räumfahrzeuge sind permanent im Einsatz.» Die Flugzeuge müssten enteist werden, hieß es. Auch in weiten Teilen Niedersachsens, Hamburgs und Schleswig-Holsteins kehrte am Freitag der Winter mit Schneefall zurück. Ursache dafür ist das Tief «Yve».

Von der Nordsee kommend verlagert es sich nach Süden und bringt bis zu den Alpen winterliches Wetter mit Neuschnee und Eis, teilten Meteomedia in Bochum und der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag mit. «Vom Frühling also keine Spur», betonte DWD- Meteorologe Simon Trippler. Auch im südlichen Deutschland muss laut DWD am Samstag mit Flockenwirbel gerechnet werden. In höheren Lagen kommt es bei lebhaftem Wind teilweise zu Schneeverwehungen. «Die Gebiete nordöstlich der Elbe werden von "Yve" zwar verschont, kalt wird es aber für alle», sagte Meteomedia-Meteorologe Andreas Wagner.

Laut DWD sind allenfalls im Nordwesten und Westen am späten Samstag leichte Plusgrade zu erwarten. So bekomme die morgendliche weiße Pracht in diesen Regionen bald eine sehr nasse Komponente. Und auch die Sonneneinstrahlung, die sich durch den zunehmenden Hochdruckeinfluss hinter dem Tief von Norden her aufbaut, trägt etwas zum Abschmelzen der Neuschneeauflage bei. Skifahrer kommen laut DWD voraussichtlich nur noch in den Hochlagen auf ihre Kosten.

Auch am Sonntag zeigt sich die Sonne von ihrer besten Seite und strahlt bundesweit häufig und lange. Wieder überspringt die Temperatur aber kaum die Fünf-Grad-Schwelle. Der Frühlingsbeginn lässt «wärmetechnisch» auch in der kommenden Woche auf sich warten. Die Hochdruckgebiete, die sich nach «Yve» aus Norden durchsetzen, heißen «Harro» und «Isidor». Mit ihnen wird der Schneefall zwar verdrängt, aber in den kommenden klaren Nächten kann es verbreitet mäßigen, örtlich auch strengen Frost von unter minus zehn Grad geben.

Wetter
05.03.2010 · 22:23 Uhr
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