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Erneut Unruhen nach Präsidentenwahl in Nigeria

Abuja (dts) - Nach dem Wahlsieg des nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan ist es im muslimisch geprägten Norden des Landes erneut zu tödlichen Unruhen gekommen. Hierbei seien mindestens 17 Menschen getötet worden, gaben Ärzte am Dienstag bekannt. "Wir haben mindestens fünf bestätigte Todesfälle und viele weitere Verletzte", bestätigte der medizinische Leiter des "Specialist Hospitals" im Bundesstaat Gombe der chinesischen Nachrichtenagentur "Xinhua".

Nach der Präsidentenwahl am vergangenen Samstag sind vor allem im Norden Nigerias wieder Jugendliche auf die Straße gegangen um gegen den Ausgang der Wahl zu demonstrieren. Zuvor war in mehreren Städten im Nordwesten Nigerias eine 24-stündige Ausgangssperre verhängt worden. Die Ausschreitungen sollen sich unterdessen ausgeweitet haben. Das Haus von Vizepräsident Namadi Sambo sei in Folge der Unruhen in Brand geraten. In Kaduna, wo die größte Oppositionspartei massiv an Stimmen gewonnen haben soll, hätten Unterstützer des wiedergewählten Präsidenten Jonathan zudem Kirchen und andere öffentliche Gebäude angezündet. Laut dem offiziellen Ergebnis der Wahlkommission setzte sich Jonathan mit 22,5 Millionen Wählerstimmen und damit etwa 57 Prozent deutlich gegen Buhari durch, der 12,2 Millionen Stimmen und damit einen Anteil von 31 Prozent erreichte. Insgesamt ist die Wahl friedlich verlaufen und wies nach Angaben von Wahlbeobachtern keine übermäßigen Unregelmäßigkeiten auf. Nigeria ist in einen muslimisch geprägten Norden und einen christlichen Süden unterteilt. Der Amtsinhaber und wiedergewählte Präsident Jonathan ist ein aus dem Süden stammender Christ. Sein Kontrahent Buhari stammt aus dem muslimischen Norden.
Nigeria / Wahlen / Poteste
19.04.2011 · 21:12 Uhr
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