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Erneut Tibeter erschossen - Exilpremier fordert Intervention

Peking (dpa) - Die Proteste von Tibetern in Südwestchina breiten sich aus: Erneut seien mindestens zwei Tibeter von chinesischen Sicherheitskräften erschossen worden, berichtete die exiltibetische Regierung im indischen Dharamasala. Nach anderen Angaben könnte die Zahl der Toten noch höher sein: Bewohner berichteten dem US-Radiosender Radio Free Asia, es seien bis zu fünf Tibeter getötet worden. Rund 40 seien verletzt, ähnlich viele festgenommen worden. Der exiltibetische Ministerpräsident Lobsang Sangay forderte die Weltgemeinschaft auf, in China zu intervenieren.

Unruhen / China / Tibet
25.01.2012 · 07:10 Uhr
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