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Erneut Ausgangssperre in chinesischer Unruheprovinz verhängt

Urumqi (dts) - Die chinesischen Behörden haben in Urumqi, der Hauptstadt der Uiguren-Provinz Xinjiang, erneut eine Ausgangssperre verhängt. Das berichtet der britische Sender BBC. In den vergangenen zwei Tagen war die Ausgangssperre aufgehoben worden, da die Stadt nach den Unruhen laut Aussage der Behörden "unter Kontrolle" sei. Die chinesische Regierung hatte zudem angeordnet, dass alle Moscheen in der Stadt am Freitag geschlossen bleiben müssen. Die BBC berichtet jedoch von mindestens zwei Moscheen, die sich dem Verbot widersetzten. In Urumqui waren bei ethnischen Unruhen am vergangenen Sonntag nach offiziellen Angaben mindestens 156 Menschen getötet und mehr als 1.000 Personen verletzt worden.
China / Unruhen
10.07.2009 · 13:12 Uhr
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