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Ermittlungen: Möglicherweise mehr tote Frühchen in Bremer Klinik

Bremen (dts) - Im Bremer Klinikum Mitte sind möglicherweise sechs Fühchen an einem multiresistenten Erreger gestorben. "Es gibt Hinweise auf weitere an dem Keim verstorbene Kinder", sagte Staatsanwaltschaftssprecher Frank Passade am Mittwoch. Demnach stamme einer der Fälle bereits aus dem vergangenen Jahr.

Bisher ging man in der Klinik lediglich von drei Todesfällen aus. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft indessen gezielt gegen den ehemaligen Chefarzt des Krankenhauses Hans-Iko H. Ihm werden fahrlässige Tötung in sechs Fällen sowie fahrlässige Körperverletzung in einer unbekannten Anzahl von Fällen vorgeworfen. Der Chefarzt war für die gesamte Hygiene verantwortlich und habe nach Meinung des Klinikverbundes Nord das Problem nicht rechtzeitig erkannt. Daraufhin wurde ihm vor zwei Wochen gekündigt. Gleichzeitig suchen Hygiene-Experten aus Freiburg nach der Ursache der schweren Infektionen. Bislang ist unklar, wie sich die Babys mit den Klebsiella-Bakterien anstecken konnten. Ein entsprechender Bericht des Untersuchungsausschusses wird noch für diese Woche erwartet.
DEU / Gesundheit / Justiz / Unglücke
30.11.2011 · 19:50 Uhr
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