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Ermittler: Nur wenige Sympathisanten für den NSU

Rainer Griesbaum: «Aus unseren Ermittlungen ergibt sich, dass der NSU und seine Taten eher kritisch gesehen werden». Foto: Uwe Anspach/ArchivGroßansicht

Karlsruhe (dpa) - Die mutmaßlichen Terroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) haben nach Einschätzung des stellvertretenden Generalbundesanwalts Rainer Griesbaum keinen größeren Kreis von Sympathisanten.

«Aus unseren Ermittlungen ergibt sich, dass der NSU und seine Taten eher kritisch gesehen werden», sagte Griesbaum in einem dpa-Interview. «Sie waren sich selbst genug. Ihre Maxime war "Taten statt Worte".»

Die größte Gefahr sieht Griesbaum im islamistischen Terror. «Weil er global ist, weil er vernetzt ist, und weil die dahinter stehende Ideologie immer wieder junge Leute anspricht.» Griesbaum leitet die Terrorismusabteilung der Bundesanwaltschaft. Zum Jahresende geht er in Ruhestand.

Justiz / Terrorismus
29.12.2013 · 09:11 Uhr
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