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Ermittler: Auto-Pilot von Air-France-Maschine ausgefallen

Paris (dts) - Nach dem Verschwinden einer Air France-Maschine gehen Experten davon aus, dass kurz vor dem Senden der letzten Funksignale der Autopilot ausgefallen ist. Das würden die übertragenen technische Warnmeldungen belegen, sagten französische Ermittler heute in Paris. Weiter teilten sie mit, dass das Flugzeug kurz vor dem Absturz offenbar 24 Fehlermeldungen gesendet hat. Bislang deuteten Funkmeldungen darauf hin, dass der Autopilot bei Flug AF 447 abgeschaltet und das Computersystem auf eine alternative Energieversorgung umgeschaltet wurde. Laut dem französischen Wetterdienst "Météo France", gab es auch zum Absturzzeitpunkt kein außergewöhnlich schweres Unwetter über dem Atlantik. Nichts deute darauf hin, dass der Airbus in ein für den Juni extremes Gewitter geraten sei. Unterdessen beteiligen sich jetzt auch die USA an der Suche nach dem Wrack. Hochempfindliche US-Geräte würden mit zwei Schiffen in das entsprechende Seegebiet gebracht, so die zuständige französische Behörde. Der Airbus mit 228 Menschen an Bord war in der Nacht zum Montag auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris von den Radarschirmen verschwunden und aus ungeklärter Ursache in den Atlantik gestürzt. Unter den Insassen befanden sich auch 28 Deutsche.
DEU / Brasilien / Frankreich / Flugverkehr
06.06.2009 · 18:21 Uhr
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