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Erdrutsche im Urlauberparadies: Tote in Brasilien

Messe für TodesopferGroßansicht
Rio de Janeiro (dpa) - In dem brasilianischen Ferienort Angra dos Reis sind nach Erdrutschen zwei weitere Leichen aus den Trümmern geborgen worden.

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf der Urlauberinsel Ilha Grande und dem gegenüberliegenden Ort Angra dos Reis nach Zivilschutzangaben von Sonntag auf 41. Durch ein Unwetter und Erdrutsche starben allein im Bundesstaat Rio de Janeiro seit Mittwochabend über 60 Menschen. Landesweit meldeten die Behörden mehr als 70 Tote. Noch immer werden Menschen vermisst.

Auf der Insel war am Neujahrstag (Freitag) in den frühen Morgenstunden nach tagelangen heftigen Regenfällen ein Berghang abgerutscht. Die Geröll- und Schlammlawine hatte Teile eines Luxus-Resorts sowie mehrere kleine Ferien- und Wohnhäuser mit sich gerissen. Die meisten Touristen verließen auf Geheiß der Behörden mit Fähren die unmittelbar vor der Küste gelegene Insel. «Wir haben Angst, dass der starke Regen wieder einsetzt und die Touristen in Panik geraten», begründete Zivilschutzsprecher Sérgio Cortes die Aufforderung.

An der zweiten Unglücksstelle am «Morro da Carioca» (Carioca-Hügel) auf dem Festland im Zentrum von Angra dos Reis nahm die Feuerwehr am Sonntag die Bergungsarbeiten wieder auf, nachdem sie am Samstag wegen der Gefahr von Erdrutschen zeitweise unterbrochen worden waren. Die Küstenstraße wurde auf einigen Abschnitten teilweise gesperrt. Angras Bürgermeister Tucá Jordão bat den Betreiber des Atomkraftwerkes in Angra, Eletronuclear, die Anlage abzuschalten. Eletronuclear versicherte aber, es bestehe keine Gefahr.

Unwetter / Brasilien
03.01.2010 · 13:37 Uhr
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