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Ankara (dpa) - Ein Jahr nach dem Putschversuch in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan ein gnadenloses Vorgehen gegen Putschisten angekündigt und für die Wiedereinführung der Todesstrafe plädiert. «Sowohl die elenden Putschisten als auch jene, die sie auf uns gehetzt haben, werden von nun ...

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(16) Muschel · 17. Juli um 11:42
@15 Ja, Merkel, aber auch die EU haben dem T`````` geholfen. Allerdings war er sowieso auf dem Weg. Er hätte nur früher sein wahres Gesicht gezeigt,
(15) Kwr · 17. Juli um 10:54
@14: Ja, wenn Merkel ihn nicht immer mit der "Privilegierten Partnerschaft" hingehalten hätte, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen. Und damals wäre, im Gegensatz zu heute, eine Mitgliedschaft, meiner bescheidenen Meinung nach, auch denkbar gewesen. Andererseits habe ich auch noch seinen Ausspruch "Die Demokratie ist ein Zug, mit dem wir fahren, bis wir am Ziel sind." im Hinterkopf. Jetzt scheint er am Ziel zu sein...
(14) Stiltskin · 17. Juli um 10:15
Atatürk hatte Staat und Religion getrennt. Spätestens seit diesem Wochenende ist das vorbei. Ein Blick aus Magdeburger Sicht verdeutlicht, wie schwer das neue türkische Zeitalter zu verstehen ist. Ernst Reuter, einst OB von Magdeburg, nach dem Krieg OB von Berlin, von den Nazis aus dem Amt getrieben, Bruno Taut, Architekt von MD- Reform fanden ab 1935 und 1936 in Istanbul eine neue Heimat. Nun hat Erdogans Türkei die Zeichen umgedreht, zahlreiche Andersdenkende suchen Asyl in Deutschland.
(13) Stiltskin · 17. Juli um 10:04
Der türkische Parlamentspräsident IsmaIl Karaman von der AKP am Sonntagmorgen:"Volk, Fahne, Koran, Glaube, Gebetsruf, Freiheit Unabhängigkeit sind unsere Ehre, unsere Würde. Denjenigen, die unsere Werte in Frage stellen, brechen wir die Hände, schneiden ihnen die Zunge ab und vernichten ihr Leben". Diese Aussage erschreckt, denn der gescheiterte Putsch wurde instrumentalisiert, um eine andere Türkei, eine Türkei die mit der des Staatsgründers Atatürk nichts mehr gemeinsam hat, zu schaffen.
(12) Thorsten0709 · 16. Juli um 18:44
Ich denke der "Putsch" war eher inszeniert. Menschen werden willkürlich verhaftet. Eine Freie Presse existiert in der Türkei nicht mehr. Die Türkei ähnelt immer mehr einer Diktatur.
(11) Stiltskin · 16. Juli um 17:43
Ob der Putsch echt oder inszeniert war, ob Hunderttausende wirklich daran beteiligt waren, ob Gülen wirklich der Drahtzieher ist- der Eindruck, dass Erdogan die Geschehnisse zum Anlass nimmt, die Türkei nach seinen Vorstellungen umzugestalten, drängt sich auf. Demokratisch ins Amt gewählt, gebärdet er sich zunehmend diktatorisch. Erdogan fragt das Volk:"Wollt ihr die Todesstrafe"? Und die fanatisierte Menge schreit "Ja" Willkommen in der Steinzeit, da ist die Türkei in bester Gesellschaft.
(10) darkkurt · 16. Juli um 16:15
Mein lieber Herr Gesangsverein! Was für eine mittelalterlich-blutrünstige Rhetorik!
(9) ruddi1 · 16. Juli um 15:38
Der selbst inszenierte Putsch hat seinen Zweck erfüllt.Das ist kein Vorgehen gegen Putschisten,sondern eine Säuberungswelle gegen anders denkende.
(8) Mehlwurmle · 16. Juli um 13:12
@7: Die Lösung ist viel einfacher. Gerhard Schröder muss wieder Bundeskanzler werden, der weiß wie man mit "lupenreinen Demokraten" gute Geschäfte macht.
(7) Brutus70 · 16. Juli um 13:08
Auf die momentanen Verhältnisse in der Türkei kann es eigentlich nur eine Reaktion geben: einen vollständigen Boykott und eine Isolierung der Türkei. Von Außen wird man keine Veränderung der politischen Verhältnisse in der Türkei erreichen, dies kann nur aus dem Inneren der Türkei kommen. Nur dazu muß es (traurigerweise) erst dem türkischen Volk so schlecht gehen das es nur in einer Änderung der politischen Verhältnisse eine Wende hin zum Besseren erkennt und auf die Barrikaden geht.
(6) Mehlwurmle · 16. Juli um 12:50
Interessant ist auch: <link> Da wird man schon beim normalen telefonieren der Staatspropaganda ausgesetzt. Göbbels hätte an den neuen Möglichkeiten seine wahre Freude gehabt.
(5) raptor230961 · 15. Juli um 22:05
Zur Erläuterung: Mal eine kleine Liste erfolgreicher Revolutionen (wo die Putschisten das Volk auf ihrer Seite hatten: UdSSR Kommunisten stürzen den Zaren, Kuba Castro`s Revolution, Sodatenaufstand 1918 in Kiel (und damit die Absetzung des Kaisers – das Entstehen der Weimarer Republik), die anfänglichen 13 Staaten der Vereinigten Staaten von Amerika gegen England, der Kommunismus in China unter Mao, Französische Revolution, … Eine Revolution ohne das Volk gibt es auf Dauer hingegen nie!
(4) raptor230961 · 15. Juli um 22:00
bombardierten ebenfalls das Volk, das man bekannter Weise für einen erfolgreichen Putsch im Rücken braucht. (Da wundert es mich, daß der dieser Militär-Putsch nicht geglückt ist). Die verdutzten Soldaten wurden vom unbewaffneten Volk entwaffnet und verhaftet. Am nächsten Morgen sah man in den Medien Soldaten, die zusammengeschlagen waren – und keinen Ton mehr von sich gaben.
(3) raptor230961 · 15. Juli um 21:59
@2: Sie waren nicht erfolgreich weil: Für einen erfolgreichen Putsch braucht man das Volk im Rücken. Ohne Volk geht es einem wie Hitler 1923. Am Tag des Putsches marschierte das Militär also zum Putsch auf. Aber anstatt - wie bei einem Militärputsch üblich griff das Militär nicht die Regierung - oder das Parlament an. Nein - es eröffnete an der ersten Brücke über den Bosperus das Feuer auf das zivile Volk und auf Polizeibeamte. Auch die Bomber giffen nicht die Regierung an - auch sie ...
(2) Kwr · 15. Juli um 18:40
@1: Ja; wenn die Zigtausende, die alle schon verhaftet wurden, wirklich alle am Putsch beteiligt waren, warum waren sie dann nicht erfolgreich?
(1) flowII · 15. Juli um 12:58
schon erstaunlich, wenn da ueber 150k leute irgendwie mit dem putsch zusammen haengen sollten, dass das ding nach ein paar stunden gegessen war
 

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