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Erdbebenkatastrophe: Japan stürzt in die Rezession

Tokio (dts) - Nach der schweren Erdbebenkatastrophe vom 11. März ist Japan in die Rezession gestürzt. Nach Angaben der japanischen Regierung schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Der Einbruch war damit fast doppelt so stark, wie von Experten eigentlich erwartet.

Im vierten Quartal 2010 war die japanische Wirtschaft bereits um 0,8 Prozent geschrumpft. Eine Rezession ist gegeben, wenn die Wirtschaft zwei Quartale hintereinander nicht wächst oder schrumpft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schrumpfte das japanische BIP sogar um 3,7 Prozent. Analysten hatten mit einem Minus von zwei Prozent gerechnet. Da sich das Erdbeben am Ende des ersten Quartals ereignete, rechnet die japanische Regierung mit einem weiteren Schrumpfen des BIP im zweiten Quartal. Von den Folgen der Katastrophe ist in Japan vor allem die Autoindustrie betroffen. Wirtschaftsminister Kaoru Yosano will jedoch Optimismus verbreiten. Die japanische Wirtschaft sei demnach "widerstandsfähig genug, sich nach dieser Prüfung wieder zu erheben".
Japan / Unglücke / Wirtschaftskrise
19.05.2011 · 11:15 Uhr
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