News
 

Erdbeben im Iran: Mehr als 150 Tote und 1300 Verletzte

Bei zwei schweren Erdbeben in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan sind mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Foto: J.L. Pino/ SymbolGroßansicht

Teheran (dpa) - Bei zwei schweren Erdbeben in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan sind am Samstag mindestens 153 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 1200 wurden verletzt, viele von ihnen schwer, sagte Hassan Qadami vom Innenministerium des Landes der Nachrichtenagentur Fars.

Im Laufe des Samstag wurden die Zahlen der Verletzten und Toten immer wieder und immer weiter nach oben korrigiert. Manche Opfer starben auf dem Weg ins Krankenhaus.

Unbestätigten Berichten zufolge wurden etwa 60 Siedlungen von den Beben der Stärke 6 und 6,2 schwer beschädigt, zunächst war von 30 die Rede. Wie viele Menschen dort leben, war ebenfalls nicht bekannt. Die Menschen wurden mit Blick auf mögliche Nachbeben aufgerufen, im Freien zu übernachten. Bereits während des Bebens flüchteten viele Menschen aus ihren Häusern nach draußen.

US-Geologen gaben die Stärke der Beben sogar mit 6,3 und 6,4 an, die geologischen Verwerfungen ereigneten sich demnach in fast zehn Kilometern Tiefe. Die Erdstöße trafen die Region binnen 11 Minuten.

Das Rote Kreuz kündigte an, mit mobilen Krankenhäusern helfen zu wollen.

Katastrophen / Erdbeben / Iran
11.08.2012 · 21:45 Uhr
[1 Kommentar]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen