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Entwicklungshilfe: USA betonen Hilfe zur Selbsthilfe

Barack Obama auf dem Weg zum UN-Gipfel in New York.Großansicht

New York (dpa) - Die USA wollen nach den Worten von Präsident Barack Obama in ihrer Entwicklungspolitik deutlich stärker auf Hilfe zur Selbsthilfe und die Eigenverantwortung armer Länder setzen.

«Der Zweck von Entwicklung (...) ist die Schaffung von Bedingungen, in denen Hilfe nicht mehr benötigt wird», sagte Obama am Mittwoch beim UN-Armutsgipfel in New York. Zugleich mahnte er bei Empfängerländern wirtschaftliche Öffnung und Effizienz an.

Am selben Tag unterzeichnete der Präsident eine neue Politikdirektive, in der Entwicklungspolitik als ein Grundpfeiler amerikanischer Macht festgeschrieben wird. Entwicklung sei «für die nationale Sicherheit der USA zentral sowie ein strategisches, wirtschaftliches und moralisches Gebot», heißt es darin. Die Direktive sei die erste ihrer Art einer US-Regierung.

In seiner Rede machte Obama auch deutlich, dass er von Empfängerländern künftig stärkeres eigenes Engagement verlangt. «An die Entwicklungsländer gerichtet: Das ist euer Moment der Verantwortung. Wir wollen, dass ihr blüht und Erfolg habt - das ist Eurer Interesse, und das ist unser Interesse.» Er rief arme Staaten überdies auf, sich wirtschaftlich zu öffnen. «Wir werden Partner von Ländern wie Sierra Leone sein, die ein Klima für Unternehmen schaffen, das Investitionen anlockt und nicht abschreckt».

Die Millenniumsziele auf der UN-SeiteObama auf dem Weg zum UN-Gipfel in New York

UN / Entwicklungspolitik / USA
22.09.2010 · 23:02 Uhr
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