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Entscheidung über Importstopp für Käfig-Eier

Hennen stehen dichtgedrängt in einer Legebatterie. Die konventionelle Käfighaltung für Hühner ist in Deutschland seit 2010 abgeschafft. Archivfoto: Stefan BröcklingGroßansicht

Suhl (dpa) - Die Agrarminister der Länder wollen heute entscheiden, ob sie den Import von Eiern aus Legehennen-Batterien im kommenden Jahr verbieten. Eine entsprechende Initiative hatte Niedersachsen der Agrarministerkonferenz vorgelegt, die heute im thüringischen Suhl zu Ende geht.

Die konventionelle Käfighaltung für Hühner ist in Deutschland seit 2010 abgeschafft. 2012 soll sie in der gesamten Europäischen Union nicht mehr erlaubt sein. Sie sei aber in zwölf Ländern noch gängige Praxis, hatte Niedersachsen seinen Antrag begründet.

Hauptthema der Herbsttagung in Suhl ist die Zukunft der milliardenschweren Agrar-Subventionen aus Brüssel. Die EU hatte Mitte Oktober ihre Vorschläge für eine Reform der europäischen Agrarpolitik vorgelegt. Die Ressortchefs haben sich mit den Konsequenzen für die deutschen Bauern beschäftigt und wollen zum Abschluss ihrer Konferenz ihre Position darlegen. Die EU will die Agrarbeihilfen stärker an Umweltauflagen binden und für große Betriebe auf höchstens 300 000 Euro pro Jahr begrenzen.

Agrar
28.10.2011 · 08:03 Uhr
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