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Entführungsopfer Dugard spricht: «Ich bin so froh»

Garrido-HinterhofGroßansicht
New York/San Francisco (dpa) - Das Entführungsopfer Jaycee Lee Dugard aus Kalifornien hat sich erstmals seit der Befreiung vor knapp zwei Monaten öffentlich zu Wort gemeldet.

Die 29-Jährige, die 18 Jahre lang von den Eheleuten Nancy und Phillip Garrido gefangen gehalten und sexuell missbraucht worden war, sagte dem «People»- Magazin: «Ich bin so froh, wieder mit meiner Familie zu sein».

Jaycee reite, koche und erwäge, an einem Buch über ihre Leidensgeschichte mitzuarbeiten, berichtete die Zeitschrift am Mittwoch online. Die gedruckte Ausgabe mit Dugard auf dem Titelblatt kommt erst am Freitag heraus. Anders als auf den Fotos aus ihrer Kinderzeit, als sie noch blond war, ist sie darauf mit dunklen langen Haaren zu sehen.

Dugard war als 11-jähriges Schulmädchen von den Garridos auf dem Nachhauseweg überwältigt und in ein Auto gezerrt worden. Erst 18 Jahre später, am 20. August 2009, war sie wieder mit ihrer Mutter Terry Probyn (50) vereint. Die beiden halten sich zusammen mit Dugards Töchtern Angel (15) und Starlite (11) an einem unbekannten Ort auf. «Gemessen an den Umständen, führen sie ein überraschend normales Leben», sagte Probyns Stiefmutter, Joan Curry, zum Alltag der jungen Familie. Ihre Töchter soll Jaycee Lee Dugard während ihrer Gefangenschaft mit ihrem Entführer gezeugt haben.

Kriminalität / USA
14.10.2009 · 18:28 Uhr
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