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England freut sich auf «alten Feind»

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London (dpa) - Für die Medien des Fußball-Mutterlandes kam es, wie es kommen musste: Deutschland gegen England im WM-Achtelfinale.

Egal, was die Gruppentabellen zeigten oder die Fachleute vorhersagten, wir wussten einfach, dass es Deutschland werden würde», schrieb «The Times» nach dem 1:0 der deutschen Elf über Ghana. Und sie glauben trotz leidvoller Erfahrung: «Englands Spieler werden der teutonischen Aufgabe gewachsen sein.» Auch das größte Boulevardblatt «The Sun» rieb sich schon mal hoffnungsfroh die Hände: «Es kommt zum Crunch Clash (entscheidenden Duell) mit dem alten Feind.»

«Deutschland ist schlagbar»: In dem Punkt waren sich die Fußball- Kommentatoren am Donnerstag einig. «Englands Nationaltrainer Fabio Capello dürfte sich von der Reihe von Abwehrfehlern ermutigt fühlen - und vom Anblick eines Bastian Schweinsteiger, der sich nach seiner Auswechselung am Spielfeldrand den Oberschenkel hielt», urteilte die Tageszeitung «The Guardian». Nur der linksliberale «Independent» war etwas vorsichtiger, indem er Capello zitierte, die «Three Lions» hätten beim mühsamen 1:0 über Slowenien endlich ihre Furcht abgelegt: «Weiß er nicht, dass jetzt Deutschland kommt?»

Doch die Engländer, die zuletzt sowohl bei der WM 1990 als auch der EM 1996 im Halbfinale im Elfmeterschießen am Angstgegner gescheitert war, sind diesmal vor dem Klassiker siegesgewiss. Stürmerstar Wayne Rooney, der bei der WM bislang ein Schatten seiner selbst war, hatte sich schon vor Tagen die DFB-Auswahl als nächsten Gegner gewünscht: «Damit wir sie schlagen können.»

Englischer Fußballverband

Fußball / WM / England / Pressestimmen / Deutschland
25.06.2010 · 06:50 Uhr
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