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Energiewende: Kritik an Gabriels Reform reißt nicht ab

Berlin (dts) - Die Kritik an der von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geplanten Reform der Energiewende reißt nicht ab: Nachdem Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) laut der "Süddeutschen Zeitung" die Pläne für einen gedrosselten Ausbau der Windkraft an Land als "volkswirtschaftlich unsinnig" kritisierte und Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter monierte, dass das Eckpunktepapier Gabriels "die falsche Linie des Koalitionsvertrages" fortsetze, gibt es nun auch seitens der Linken Kritik. "Im Kern läuft Gabriels Reform darauf hinaus, dass die Stromriesen und die Industrie ungeschoren bleiben, während die Ökostrombranche massive Einschnitte hinnehmen muss, ohne, dass ernsthaft etwas gegen die Explosion der Strompreise getan würde", sagte die stellvertretende Linken-Vorsitzende Caren Lay. "Diese Reform bleibt sozial ungerecht, sie ist umweltpolitisch fatal und sie ist auch wirtschaftspolitisch völlig falsch, da sie eine Zukunftsbranche ausbremst. Gabriel macht eine Rolle Rückwärts bei der Energiewende und sich selbst zum Energieminister der Stromriesen und Großkonzerne."

Politik / DEU / Energie
20.01.2014 · 10:06 Uhr
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