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Energiesparlampen können im Betrieb krebserregende Stoffe abgeben

Hamburg (dts) - Energiesparlampen können bei Betrieb giftige Stoffe abgeben. Das haben Recherchen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins "Markt" ergeben. Eine Untersuchung von Energiesparlampen hat gezeigt, dass Lampen bei Betrieb Dämpfe freisetzen, die im Verdacht stehen, krebserzeugend zu sein.

Bisher war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Dies wird aber nur freigesetzt, wenn Lampen zerbrechen. Alle untersuchten Energiesparlampen enthalten demzufolge Phenol, einem Stoff, der im Verdacht steht, krebserzeugend zu sein. "Besonders bedenklich ist, dass alle untersuchten Lampen im Betrieb krebserzeugende Substanzen ausgasen, und das gilt ausgerechnet für die Stoffe, die wir in den höchsten Konzentrationen gefunden haben", so der Sachverständige für Innenraumschadstoffe, Peter Braun.
DEU / Gesundheit
17.04.2011 · 12:26 Uhr
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