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Elfenbeinküste: Uno und Frankreich beschießen Präsidentenpalast

Abidjan (dts) - Im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste haben Hubschrauber der Vereinigten Nationen und Frankreichs am Sonntag das Gelände des Präsidentenpalastes des abgewählten Staatschefs Laurent Gbagbo erneut unter Beschuss genommen. Ein Sprecher der UN-Mission UNOCI bestätigte die Angriffe auf die Umgebung des Palastes sowie mehrere Militärlager. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte die Angriffe in der vergangenen Woche mit dem Schutz der Zivilbevölkerung begründet.

Medienberichten zufolge wurde bei den Attacken auf den Präsidentenpalast ein Teil des Gebäudes zerstört. Der abgewählte Präsident Gbagbo hält sich noch immer mit Vertrauten und mehreren Hundert Kämpfern in der Anlage des Palastes verschanzt. Neben etwa 10.000 UN-Soldaten befinden sich seit 2002 auch Truppen unter französischem Kommando im Land. Seit der Präsidentenwahl im November weigert sich Gbagbo, seinen Rivalen Alassane Ouattara als Wahlsieger anzuerkennen.
Elfenbeinküste / Militär / Weltpolitik
11.04.2011 · 08:08 Uhr
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