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Elfenbeinküste: Gbagbo erklärt sich zu Verhandlungen bereit

Abidjan (dts) - In der Elfenbeinküste hat sich der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo unter dem Druck einer Militäroffensive seines Gegners Alassane Ouattara und dem Eingreifen der Vereinten Nationen zu Verhandlungen bereit erklärt. Der Krieg sei vorbei und es werde nun über einen Waffenstillstand verhandelt, sagte der Außenminister des Wahlverlierers Gbagbo am Dienstag gegenüber dem US-Sender BBC. Zuvor hatte auch die UN in den eskalierenden Konflikt eingegriffen.

UN- und französische Militärhubschrauber hatten am Montagabend den Präsidentenpalast und die Residenz des abgewählten Staatschefs, wohin Gbagbo sich geflüchtet haben soll, angegriffen und Stellungen seiner Truppen bombardiert. "Ich habe die Mission angewiesen, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Einsatz von schweren Geschützen gegen die Zivilbevölkerung zu verhindern", hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den Einsatz erklärt. Er berief sich dabei auf die neueste Resolution des UN-Sicherheitsrats. Angesichts der dramatischen humanitären Lage in der Elfenbeinküste hat das Auswärtige Amt seine Soforthilfe für die Bevölkerung des Landes um eine Million Euro erhöht. Wie das Ministerium am Dienstag mitteilte, dienen die Mittel der Notversorgung der betroffenen Zivilbevölkerung im Großraum Abidjan sowie der Versorgung von Flüchtlingen im Lande und an den Grenzen. Nach Angaben der Vereinten Nationen hat es, infolge des Ausbruchs der offenen Kämpfe zwischen Anhängern des Siegers der Präsidentenwahlen Ouattara und denen des abgewählten Präsidenten Gbagbo, in den letzten Tagen über 500 Todesopfer und etwa eine Million Vertriebene gegeben.
Elfenbeinküste / Militär / Weltpolitik
05.04.2011 · 15:58 Uhr
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