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Elf Tote bei Bombenserie auf Philippinen

Bombenserie auf den PhilippinenGroßansicht
Manila (dpa) - Bei einer Serie von Bombenanschlägen und anschließenden Schießereien sind im muslimischen Süden der Philippinen am Dienstag elf Menschen ums Leben gekommen. Die Armee machte die islamische Terrororganisation Abu Sayyaf für das Blutbad verantwortlich.

Drei Extremisten seien getötet und zwei festgenommen worden, sagte ein Militärsprecher. «Wir haben alles unter Kontrolle», sagte der Armeesprecher. «Wir haben die Stadt abgeriegelt.»

Der erste Sprengsatz detonierte am Morgen in einem geparkten Lastwagen vor einer Schule in Isabela City, rund 900 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Die Stadt liegt in der Provinz Basilan. Sie gilt als Rückzugsgebiet islamischer Extremisten. Weitere Bomben gingen nahezu zeitgleich unter anderem vor einer Kirche und einem Sportkomplex hoch. Als Elitesoldaten zum Ort des ersten Anschlags eilten, gerieten drei in einen Hinterhalt der Täter und wurden erschossen. Bei der anschließenden Schießerei starben vier Zivilisten sowie ein Polizist und drei mutmaßliche Terroristen.

Terrorismus / Philippinen
13.04.2010 · 16:26 Uhr
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