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EKD-Synode tagt in Magdeburg

Im Vorfeld der EKD-Generalsynode haben Kirchenmitarbeiter in Magdeburg für ein Streikrecht demonstriert. Archivfoto: Jens WolfGroßansicht

Magdeburg (dpa) - Mit einem Gottesdienst im Magdeburger Dom hat am Sonntag das Jahrestreffen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) begonnen. Die Synode berät bis Mittwoch unter anderem, wie wieder mehr Menschen für den Glauben gewonnen werden können.

Außerdem wollen die Kirchenparlamentarier über kirchliche Gesetze und Finanzen beraten.

In ihrer Predigt warnte die mitteldeutsche Landesbischöfin Ilse Junkermann die Menschen davor, sich an Gottes Stelle zu setzen und dabei jeden verlässlichen Halt zu verlieren. Die Schuldenkrise zeige, wie viele Länder über ihre Verhältnisse lebten und dennoch auf grenzenloses Wachstum setzten. Junkermann hob anerkennend hervor, dass die Politik in dieser Situation auf Gemeinschaft und nicht auch Einzelinteressen setze. Dennoch bleibe die Frage: «Wer wird gerettet - und wer nicht?»

Zu der Synodentagung kommen die von den 22 Landeskirchen entsandten 126 Kirchenparlamentarier zusammen. Sie vertreten die gut 24 Millionen evangelischer Christen in Deutschland.

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Kirchen / EKD
06.11.2011 · 10:36 Uhr
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