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EKD-Chef: «Hartz-IV-Empfänger haben keine Lobby»

Hamburg (dpa) - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat den Umgang der Bundesregierung mit Hartz-IV-Empfängern kritisiert. Diese hätten keine Lobby, entschieden keine Wahlen und seien keine solventen Spender, sagte er dem «Hamburger Abendblatt». Im Umgang mit den Armen sollte man einen ganz anderen Anspruch an sich haben. Die Anhebung der monatlichen Unterstützung um nur 5 auf 364 Euro mache ihn ratlos, sagte Schneider. Er bezeichnete außerdem die Umsetzung des Bildungspakets für Kinder in Hartz-IV-Familien als «schlechtes Handwerk».

Kirchen
22.04.2011 · 01:52 Uhr
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