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Eislingen: Schulfreund gesteht Mord an Familie

Eislingen (dts) - Im Prozess um den Vierfachmord von Eislingen hat der 19-jährige Angeklagte Frederik B. gestanden, die Eltern und die beiden Schwestern seines Schulfreundes Andreas H. getötet zu haben. Auf Bitten seines Freundes habe er rund 30 Schüsse auf die Opfer abgegeben, teilte das Landgericht Ulm heute in einer Pressemitteilung mit. Weiterhin äußerte sich der 19-Jährige zu einem Einbruch, bei dem die beiden Angeklagten die Tatwaffen gestohlen haben sollen. Anwalt Klaus Schulz beteuert allerdings, dass die Waffen nicht in Verbindung mit dem späteren Mord entwendet worden seien. Der Sohn der Familie hat sich bis jetzt noch nicht zur Tat geäußert, weil das psychiatrische Gutachten derzeit offenbar noch nicht vorliegt. Der Anklageschrift zufolge wollte Andreas H. zu Hause ausziehen und das Vermögen seiner Eltern erben. Frederik B. wollte er daran beteiligen. Mit einer Verkündung des Urteils ist voraussichtlich am 27. Januar 2010 zu rechnen.
DEU / BWB / Kriminalität
04.11.2009 · 21:10 Uhr
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