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Einsamkeit und Stress erhöhen Krebsrisiko

Yale (dts) - Einsamkeit und Stress erhöhen die Möglichkeit an Krebs zu erkranken erheblich. Dies zeigten Untersuchungen der Yale Universität. Forschungsleiterin Gretchen Hermes deutete auf einen deutlichen Zusammenhang zwischen Krankheitsverlauf und sozialen Kontakten hin. Die Erkenntnisse stammen aus Versuchen mit Laborratten. Die Nager, die in Isolation lebten, wiesen höhere Konzentrationen des Stresshormons Corticosteron auf als Tiere, die Kontakt zu anderen hatten. Die Konzentration von Corticosteron wird dabei als Ursache für einen beschleunigten Krankheitsverlauf betrachtet. Der englische Krebsforscher Ed Yong kritisierte die Aussage in Bezug auf menschliche Patienten. Seiner Meinung nach gebe es keinen erwiesenen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und einem schlechteren Krankheitsverlauf. Aus Versuchen an Ratten könne man wenig Rückschlüsse auf den menschlichen Organismus ziehen, so Yong. Allerdings räumte er ein, dass stressvolle Situationen sich indirekt durchaus negativ auf einen Krankheitsverlauf auswirken können, wenn sie eine ungesunde Verhaltensweise hervorriefen.
USA / Forschung / Krebs
08.12.2009 · 23:27 Uhr
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