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Einigung über vollständiges Nato-Kommando in Libyen

Washington (dpa) - Die Nato soll in Kürze die Leitung aller internationalen Militäraktionen in Libyen übernehmen. Man habe sich auch über das Kommando zum Schutz der Zivilbevölkerung geeinigt, sagte US-Regierungssprecher Jay Carney in Washington. Allerdings müssten noch militärische Details geklärt werden.

Man erwarte, dass die Angelegenheit «in den nächsten paar Tagen unter Dach und Fach sein wird,», meinte Carney vor Journalisten im Weißen Haus. «Es gibt eine Einigung.»

Zunächst hatte die «Koalition» am späten Donnerstagabend lediglich beschlossen, das Kommando zur Überwachung der Flugverbotszone von den USA an die Nato zu übergeben. Über das Kommando zum Schutz der Zivilbevölkerung gab es dagegen zunächst keine Einigung.

US-Präsident Barack Obama hatte darauf gedrängt, das Kommando rasch abzugeben. Ob die USA weiter Kampfjets über Libyen einsetzen werden, wollte Carney nicht sagen.

Obama wolle sich in Kürze zum Thema Libyen erneut mit einer Rede an die Öffentlichkeit wenden, kündigte Carney an.

Außerdem sei Obama mit Parlamentsführern in Kontakt. Vor allem Republikaner hatten ihn kritisiert, den Kongress nicht genügend konsultiert zu haben. Außerdem habe er dem Parlament die konkreten Kriegsziele nicht deutlich genug gemacht.

Konflikte / Nato / EU / Libyen / USA
25.03.2011 · 23:05 Uhr
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