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Einigung auf Koalitionsregierung im Libanon

Flagge des LibanonGroßansicht
Beirut (dpa) - Fünf Monate nach der Parlamentswahl im Libanon zeichnet sich nach zähen Verhandlungen jetzt die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit ab. Designierter Ministerpräsident ist Saad Hariri.

Die pro-syrische Opposition unter Führung der radikalislamischen Hisbollah erklärte am Samstag, sie sei bereit in einer Koalitionsregierung unter Leitung des vom Westen unterstützten Hariri mitzuarbeiten. Aus dessen Umfeld verlautete, dass das Koalitionsabkommen im Prinzip stehe. Man warte nun auf die Vorschläge der Opposition zur Besetzung der Kabinettsposten.

«Sobald wir alle Namen haben, wird das Kabinett bekanntgegeben», hieß es im Umfeld Hariris. Nach unbestätigten Berichten soll die Regierung in den nächsten zwei Tagen gebildet werden. Die schiitische Hisbollah erklärte in einer Mitteilung, sie hoffe, dass das Land von dieser Regierung der nationalen Einheit profitieren werde.

Hariri gehört der pro-westlichen Koalition an, die als Siegerin aus der Wahl im Juni hervorgegangen war. Er hatte bislang erfolglos versucht, eine Koalitionsregierung auf die Beine zu stellen.

Konflikte / Wahlen / Libanon
07.11.2009 · 13:51 Uhr
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