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Ein Toter bei Schießerei in US-Holocaust-Museum

Polizeieinsatz in WashingtonGroßansicht
Washington (dpa) - Bei einer Schießerei im Holocaust-Museum in Washington ist am Mittwoch ein Sicherheitsbeamter getötet worden. Der Täter, nach Medienberichten der 88 Jahre alte «eingefleischte» Neonazi James Von Brunn, wurde bei dem Schusswechsel mit dem Museums-Wachpersonal schwer verletzt.

Der Mann hatte am Mittwoch völlig überraschend an der Sicherheitssperre am Gebäude-Eingang auf den Beamten geschossen, der dann nach Angaben der Museumsleitung wenige Stunden später im Krankenhaus starb. Zwei seiner Kollegen erwiderten das Feuer auf den Schützen und verhinderten damit, dass er weiter in das Gebäude eindringen konnte.

Von Brunn hatte laut dem Sender CNN bereits in der Vergangenheit als «eingefleischter» Rechtsextremist und Rassist von sich Reden gemacht, sei aber anscheinend seit längerem nicht mehr «aktiv» gewesen. Die Polizeichefin von Washington, Cathy Lanier, bestätigte den Namen jedoch auf einer Pressekonferenz zunächst nicht. Nach ihren Angaben wird nach vorläufigem Ermittlungsstand aber davon ausgegangen, dass der Täter allein handelte.

Kriminalität / USA
10.06.2009 · 23:29 Uhr
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