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EHEC: Ägyptische Samen nach Bienenbüttel geliefert

Auf dem Sprossen-Hof in Bienenbüttel konnte der gefährliche Darmkeim bisher nicht nachgewiesen werden.Großansicht

Hannover (dpa) - Ägyptische Bockshornkleesamen, die als mögliche Auslöser für die EHEC-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich gelten, sind auch an den gesperrten Sprossen-Hof in Bienenbüttel geliefert worden.

«Dies geschah über einen Zwischenhändler», sagte der Sprecher des niedersächsischen Agrarministeriums, Gert Hahne, am Freitag der dpa. Über die Verbindung berichtete auch das Bielefelder «Westfalen-Blatt». Aufgrund einer dichten Indizienkette war der Hof südlich von Lüneburg als Ursprung der deutschen Epidemie mit mehr als 40 Toten ausgemacht worden. Die Untersuchungen in dem Bienenbütteler Betrieb seien weitgehend abgeschlossen, sagte Hahne. Der gefährliche Darmkeim habe bisher nicht nachgewiesen werden können.

Gesundheit / Infektionen
01.07.2011 · 12:29 Uhr
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