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Dutzende Flüchtlinge verdursten vor tunesischer Küste

Tunis (dts) - Vor der tunesischen Küste sind 54 afrikanische Flüchtlinge ums Leben gekommen, die meisten von ihnen seien verdurstet. Wie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) am Dienstag mitteilte, konnte lediglich ein Mann lebend von der Küstenwache gerettet werden. Er hatte sich an die Überreste eines Schlauchbootes geklammert und sei ebenfalls stark dehydriert gewesen.

Seinen Schilderungen zufolge hatten die Flüchtlinge Ende Juni versucht, von Libyen über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Kurz vor ihrem Ziel hatten jedoch starke Winde das Schlauchboot wieder aufs offene Meer getrieben. Dann sei schließlich Luft aus dem Boot gewichen. Viele der Insassen tranken Meerwasser aus Angst zu verdursten. Das Salzwasser bewirkte jedoch, dass ihr Körper noch weiter dehydrierte.
Tunesien / Unglücke
11.07.2012 · 09:38 Uhr
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