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Durchsuchung bei ehemaligem Wehrmachtsangehörigen

München (dts) - Ermittler der Staatsanwaltschaft Nordrhein-Westfalen und der Landeskriminalämter (LKA) München und Düsseldorf haben am Mittwoch die Wohnräume eines 89-jährigen Beschuldigten aus dem Großraum München durchsucht. Der 89-Jährige wird verdächtigt, im Kriegsjahr 1945 mindestens zehn russische Kriegsgefangene in der Nähe der polnischen Stadt Pabianice erschossen und die Leichen anschließend mit Benzin übergossen sowie verbrannt zu haben. Der Mann hat diese Vorwürfe jedoch von sich gewiesen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde Schrift- und Bildmaterial beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.
DEU / BAY / Polizeimeldung / Nationalsozialismus
06.10.2010 · 15:50 Uhr
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