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Duisburgs OB lehnt Rücktritt weiter ab

Duisburg (dpa) - Nach der Tragödie bei der Loveparade mit 19 Toten und Hunderten Verletzten lehnt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) einen Rücktritt weiter ab.

Er könne diese Forderung nachvollziehen, teilte das Stadtoberhaupt in einer schriftlich verbreiteten Stellungnahme mit. «Doch heute und in den nächsten Tagen muss es darum gehen, die schrecklichen Ereignisse aufzuarbeiten und die vielen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen», erklärte der Politiker.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung und hat dazu die Unterlagen der Organisatoren beschlagnahmt. Diese werden mit massiven Vorwürfen wegen falscher Planung und Einschätzung des Massen-Events konfrontiert. Duisburg war am Samstag Austragungsort und unterstützte die Veranstaltung.

Sauerland sagte, es gebe drängende Fragen, auf die nun Antworten gefunden werden müssten. Die Stadt Duisburg werde die Staatsanwaltschaft in ihrer Arbeit unterstützen. Auch die Rolle der Stadt gelte es zu beleuchten. «Wenn sich die Stadt etwas vorzuwerfen hat, dann werden wir Verantwortung übernehmen», erklärte er.

Er wandte sich auch an die Angehörigen der Verstorbenen und Verletzen: «Die Stadt trauert mit Ihnen, auch ich ganz persönlich.» Er wisse, dass die Angehörigen von ihm Antworten erwarten, die er aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geben könne.

Notfälle / Loveparade
26.07.2010 · 17:42 Uhr
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