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Dürre lässt Kiwis verhungern und verdursten

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Wellington (dpa) - Neuseelands bedrohtem Nationalvogel Kiwi macht eine Dürre schwer zu schaffen. Die flugunfähigen Tiere verhungerten und verdursteten, klagte der Vogelschützer Robert Webb in der Regionalzeitung «Dargaville News».

Die Hitze in der nördlichsten Provinz Northland habe den Boden so hart getrocknet, dass die Vögel kaum noch ihre Schnäbel durchstoßen könnten, um Würmer, Spinnen, Käfer und Larven zu finden.

Viele der nachtaktiven Tiere kämen vor Hunger auch am Tag heraus und stürben in der sengenden Sonne, berichtete Webb. Er selbst habe im vergangenen Monat sieben verhungerte oder verdurstete Kiwis gefunden. Ein vermutlich erst acht Tage altes Küken habe er aus der Mittagshitze von einem heißen Bürgersteig gerettet.

Das Neuseeländische Umweltministerium schätzt die Population des Nördlichen Streifenkiwis (Apteryx mantelli), der häufigsten Kiwi-Variante, auf etwa 25 000 Tiere. Die flugunfähigen Vögel sind besonders durch Hunde gefährdet.

Umwelt / Tiere / Neuseeland
05.02.2010 · 14:10 Uhr
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