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Dudenhöffer: VW-Einstieg geschickter Schachzug

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hält den Einstieg von VW bei Suzuki für eine geschickte Strategie, um an die Weltspitze vorzurücken.Großansicht
Wolfsburg (dpa) - Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hält den Einstieg von VW bei dem japanischen Autobauer Suzuki für eine geschickte Strategie, um an die Weltspitze vorzurücken. «Damit haben sie den Schlüssel, weltweit die Marktführerschaft zu erringen», sagte Dudenhöffer der Deutschen Presse-Agentur dpa. 

Suzuki ist vor allem bei günstigen Kleinwagen stark. «In Wolfsburg kann VW die nicht entwickeln», sagte Dudenhöffer. Das Segment sei aber der am schnellsten wachsende Bereich in der Autowelt. Dudenhöffer geht davon aus, dass VW in den nächsten fünf bis zehn Jahren Suzuki komplett übernehmen wird. Sehr geschickt sei es auch, den Kauf zur Hälfte mit Aktien zu bezahlen.

Volkswagen und der japanischen Autobauer Suzuki hatten am Mittwoch eine langfristige strategische Partnerschaft vereinbart. Der größte europäische Autokonzern werde 19,9 Prozent an Suzuki erwerben, im Gegenzug wolle der japanische Konzern bis zur Hälfte des erhaltenen Kaufpreises in VW-Aktien investieren. Spekulationen über einen baldigen VW-Einstieg bei Suzuki gab es schon seit Wochen. Suzuki ist unter anderem auf dem wichtigen indischen Markt gut aufgestellt. VW hat sich das Ziel gesetzt, den weltgrößten Autobauer Toyota zu überholen.

Auto / VW / Japan
09.12.2009 · 22:59 Uhr
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