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Dudenhöffer: Opel durchaus wettbewerbsfähig

Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hält Opel durchaus für wettbewerbsfähig.Großansicht
Frankfurt/Main (dpa) - Opel ist nach Auffassung des Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer durchaus wettbewerbsfähig. In einer Analyse nach dem Zuschlag für die Übernahme von Opel durch den Zulieferer Magna schreibt Dudenhöffer, Opel habe mit dem Insigna eine beachtliche Wende eingeleitet.

Mit dem Insigna zeige der Autobauer, dass er die Fähigkeit habe, sehr wettbewerbsfähige Fahrzeuge zu bauen. Das untermauerten zudem die Verkaufszahlen der Mittelklasse-Fahrzeuge in den vergangenen 10 Jahren im wichtigsten und härtesten Markt für Mittelklasse-Fahrzeuge in Europa, nämlich Deutschland.

Eine Reihe von Argumenten - wie Opel habe mit 1,5 Millionen Fahrzeugen in Europa nicht genügend Volumen oder es gebe Überkapazitäten - bezeichnete er als rückwärts gerichtet. Entscheidend seien die Ergebnisse der Zukunft, betonte der Inhaber des Lehrstuhls für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg- Essen.

Im Zeitraum Januar-August seien in Deutschland 308 327 Mittelklasse-Fahrzeuge verkauft worden. Der Opel-Insigna habe mit seinem Vorgänger Vectra einen Anteil von 8,7 Prozent. Das entspricht laut Dudenhöffer 29 664 Neuwagenzulassungen. Während die anderen Mittelklasse-Hersteller überwiegend Marktanteile verloren hätten, habe der Insigna 5,6 Prozentpunkte dazugewonnen. Einen solche hohen Marktanteil habe Opel im Mittelklasse-Segment seit dem Jahr 1999 nicht mehr erzielt.

Auto / Opel
12.09.2009 · 21:59 Uhr
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